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Blockchain & EU

Konflikt zwischen Blockchain und der EU DS-GVO.

Vertrauliche Informationen auf Dauer chronologisch und transparent gespeichert. Fluch oder Segen?

 

Wir Sagen: Es kommt immer auf die Perspektive an!

 

Blockchain als Werkzeug?

Teile der VERORDNUNG (EU) 2016/679 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES oder in Deutschland auch kurz genannt DSGVO umzusetzen um für die Zukunft gerüstet zu sein?

Wie weit reicht die Planungsmöglichkeit?

 

Viele innerhalb der EU aggierende Unternehmen sind wegen der am 25 Mai 2018 in Kraft trettenden DS-GVO in Aufruh. Bedenken werden laut, dass Unternehmen davon abgehalten werden könnten, Blockchain-basierte Projekte auf den Weg zu bringen, da die Online-Transaktionstechnologie von Haus aus die neuen Regeln brechen könnte.

 

Hier können wir nicht einfach so weghören!

 

Die DS-GVO zielt darauf ab einen transparenten Umgang von Unternehmen gegenüber seinen Kunden zu fordern. Beispielsweise soll der Nutzer eines Dienstes über das Recht verfügen, die Nutzung seiner Daten einzuschränken einzuschränken und die Löschung bereits gesammelter Daten über ihn zu ordern. Manche Dienste ziehen aufgrunddessen Accounts aus Irland in die USA um - ganz einfach um den Vorgaben zu entfliehen. Da bekommt das flüchtlingsthema doch eine ganz andere Bedeutung!

Während die DS-GVO die persönlich identifizierbare Informationen (kurz PII) erwähnt, sind es die neuen Regeln, die "personenbezogene Daten" beschreiben. Kurz gesagt, alle Daten, die mit Ihrer Identität oder allgemein der Identität einer Person verknüpft werden können sind personenbezogene Daten. Also alles was im Netz über Sie kursiert, sind personenbezogene Daten über Sie.

 

Blockchain erobert im Sturm die Geschäftswelt und bietet als eine elektronische Online-Technologie verteilter Systeme eine unveränderliche Aufzeichnung der Geschichte von Transaktionen welche sich viele Unternehmen zu Nutze machen um kostbare Daten zu Sammeln.

FAZIT

Wenn also eine Blockchain als eine Art von Datenbank für die Abwicklung von PII verwendet werden würde, würde sie standardmäßig mit den DS-GVO-Regeln in Konflikt geraten.

Blockchain Knoten können hinzugefügt werden die gesammelten Informationen können jedoch regulär nicht geändert oder gelöscht werden. Einmal geschriebene bleiben diese für immer bestehen. Genau dies wiederspricht der DS-GVO-Regeln. Selbst wenn Sie Informationen löschen möchten, geht dies nicht.